meltings minds

Exhibitions

melting minds

(Alte Schmelze)

06/2023:

Group exhibition with Lena Grewenig

(curated by Jacqueline Jacobi)

"melting minds",

Alte Schmelze, Frankfurt/Main


Flyer for the vernissage

 

Flyer for the group exhibition

 


Press release for the exhibition

(german only)

Im Rahmen der Ausstellungen in den Räumlichkeiten der „Alten Schmelze“ wurden kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Kommunikations- und Beteiligungsformate entwickelt, um neue Diskussionen und Diskurse anzustoßen und diese in der Stadt sichtbar zu machen. Das Projekt repräsentiert die Energie der Verschiedenartigkeit des Frankfurter Westens und wird ab Juni 2023 erneut für mehrere Monate ihre Türen öffnen und künstlerische Positionen aus der Region ausstellen, um die „Alte Schmelze“ erneut zu einem neuen sozialen und kulturellen Treffpunkt zu machen, einem Ort des Austausches und des gemeinsamen Dialogs. Dabei ist es von Bedeutung, künstlerische Positionen zu zeigen, die in ihrem Schaffen den alltäglichen öffentlichen Raum reflektieren und diesen auch adressieren. Die „Alte Schmelze“ dient sowohl als Ausstellungsfläche als auch als Ort des gemeinsamen Austausches, der die sichtbaren Spuren vergangener Jahrzehnte mit dem Wirken von heute verbindet.

Den Auftakt der Ausstellungen in der „Alten Schmelze“ bildet mit der Ausstellung melting minds der Künstler:innen Lena Grewenig und Serkan Goeren. Die beiden in Frankfurt lebenden Künstler:innen begeistern mit ihrem außergewöhnlichen Umgang und dem Wissen um das Material, der unverwechselbar für ihren individuellen künstlerischen Prozess ist.

Lena Grewenig schafft zarte Körper und Formen, die sie auf der Leinwand zerlaufen und wieder zusammenfügen lässt, Arbeiten, die aus dem Situativen entstehen und die Spuren und den Prozess des Schaffensaktes sichtbar machen. In ihren Arbeiten steht neben der Natur das Körperliche im Vordergrund, dessen Farben auf verschiedenen Ebenen durchscheinen und ähnlich einer Narbe, die kaum mehr erkennbar, von vergangenen Erfahrungen und Verletzungen erzählt und verschwommen, wie eine Erinnerung, aus dem Bild hervortritt.

Serkan Goeren spielt mit transparenten und undurchsichtigen Platten, die er im Raum schweben lässt und die das Verbergen und Verdecken zum Thema machen und seine Betrachter:in in einem Wechselspiel aus Offenlegung und
Verhüllung einbinden. Seine Arbeiten sind Gefühls- und Reflexionsräume, die er erschafft, um diese individuelle Existenz zum Ausdruck zu bringen, ohne dabei Anderen ihre Gefühls- und Reflexionsräume zu nehmen. Die Rezeption
seiner Werke ist offen für die jeweilige eigene Perspektive, die jeder Mensch mitbringt, mit dem Ziel, dass auch diese eigene Perspektive der Rezipient:innen sich für andere Perspektiven öffnet.

Die Arbeiten der beiden Künstler:innen sind als Übergänge zu verstehen, sowohl formal als auch inhaltlich: formale Übergange, welche die Gattungen betreffen, inhaltliche Übergänge, die von der Fremdbestimmung erzählen und in eine Selbstbestimmung übergehen und schließlich zu melting minds werden.


Invitational video for the exhibition "melting minds"

made by Serkan Goeren

 

 

 

 


Impressions of the group exhibition

melting minds

(Photos: Philip Eichler, Sofia Plastargia and Jannis Plastargias)