Frameworks

Writings/Schriften

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The aim of my works is not only to show the transition from one discipline to another, but also to initiate a reflection or contemplation of these disciplines within these transitions. The transitions are relations and connections between these disciplines. That includes not only painting and sculpture, but also photography, film and theatre as I will argue below.

My works of art, understood as negatives, become with the aid of light photographic projections. In this sense, I will further refer to my artworks as “frames”. These frames are the basic units for my ulterior proceedings. Assembled multiple frames can be described in two different ways: either, in the first case, as film/movement in time or, in the second case, as theatre/movement in space. In this differentiation, it should be clear, that time and space always co-occur, with only the focus changing on time or on space. Frames, as defined above, seem to have the feature to work both spatial and temporal.

Other characterizations based on the descriptions above are:

-Film as moved-moving photography/painting in time
-Theatre as Moved/moving sculpture in space
-etc.

Frankfurt/Main, March 25th 2016

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Das Ziel in meinen Kunstwerken ist nicht allein zu zeigen, wie eine Gattung in eine andere übergeht, sondern in diesen Übergängen auch eine Reflexion über die einzelnen Gattungen und der Kunst in Gang zu setzen. Die Übergänge sind Beziehungen und Verbindungen zwischen den einzelnen Gattungen. Dazu gehören nicht nur Malerei und Skulptur, sondern im Folgenden auch Photographie, Film und Theater.

Meine Kunstwerke, verstanden als Negative, werden unter Zuhilfenahme von Licht, zu photographischen Projektionen. In diesem Sinne kann man meine Kunstwerke als „frame/frames“ bezeichnen. Diese Frames sind die zugrundeliegende Einheit, die es mir in meinen neueren Werken ermöglicht, weitergehende Reflexionen anzustellen. Mehrere Frames zu einem Kunstwerk zusammengefügt, erlauben mir, die dadurch entstandenen Kunstwerke auf zweierlei Weise zu beschreiben: entweder im ersten Fall als Film/Bewegung in der Zeit i.S. einer Aneinanderreihung von Frames in der Zeit oder im zweiten Fall als Theater/Bewegung im Raum i.S. einer Aneinanderreihung von Frames im Raum. In dieser Unterscheidung sollte klar sein, dass Raum und Zeit natürlich immer zusammen vorkommen, nur dass der Fokus mal auf der Zeit, mal auf dem Raum liegt. Frames haben anscheinend den Doppelcharakter, sowohl räumlich als auch zeitlich zu funktionieren.

Andere darauf aufbauende (auch gängige) Beschreibungen wären dann z.B. folgende:

- Film als bewegt-bewegende Photographie/Malerei in der Zeit,
- Theater als bewegt-bewegende Skulptur im Raum,
- etc.

Frankfurt am Main, 25.03.2016